Employer Branding - Worthülse oder strategiesche Notwendigkeit?

Die Begriffe Demografischer Wandel und Fachkräftemangel werden fast inflationär dazu verwendet, Horrorszenarien für KMU zu prognostizieren. Gleichwohl sind der demografische Wandel und der Fachkräftemangel bereits heute Realität und tägliches Problem vieler Branchen. Abhilfe verspricht Employer Branding. Aber hilft das wirklich?
 

Ja, aber nur, wenn es authentisch ist. Wofür steht der Begriff Employer-Branding? Wikipedia definiert durchaus treffend:

"Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben."

   

Insbesondere für konzernunabhängige und inhabergeführte Unternehmen birgt diese Aufgabe allerdings große Herausforderungen. Der hohe Bekanntheitsgrad und das positive Image vieler Großunternehmen sind echte Nachteile beim Wettbewerb um qualifizierte Arbeitnehmer. Dies umfasst bereits heute sowohl die Rekrutierung geeignerter Nachwuchskräfte als auch die Bindung vorhandener Mitarbeiter an die Unternehmen.

 

Diese Gemengelage erfordert ein Maßnahmenbündel, das sich grundlegend vom Vertriebsmarketing unterscheidet und weit über die Maßnahmen des herkömmlichen Personalmarketings hinausgeht. Ziel ist eine fundierte, gut kommunizierte Positionierung als attraktiver, begehrter Arbeitgeber.